Nullheizenergiehäuser - Nullenergiehäuser - Energiegewinnhäuser
Was ist ein Nullheizenergie-, Nullenergiehaus, Energiegewinnhaus
Nullheizenergiehaus:
In einem Nullheizenergiehaus wird in der Jahresbilanz keine Energie zum Heizen verbraucht. Das heißt die Energie die im Winter zum Heizen verbraucht wird wird z.B. im Sommer über eine PV Anlage gewonnen. Bei einem unserern Aktivhäuser beträgt der reine Heizenergiebedarf ca. 1500 -2500 kWh/Jahr. Ein Moresby Nullheizenergie Haus benötigt hierfür eine PV Anlage von ca. 3-4 kW/Peak.
Nullenergiehaus:
Bei einem Nullenergiehaus wird in der Jahresbilanz keine Energie zum Heizen, für Warmwasser und zum Leben verbraucht. Das heißt die gesamt Energie die im Haus verbraucht wird muss über eine PV Anlage wieder gewonnen werden. Bei einem unserern Aktivhäuser beträgt der Heizenergiebedarf ca. 1500 -2500 kWh/Jahr zusätzlich werden von einer vierköpfigen Familie noch einmal ca. 3500 kWh/Jahr Strom verbraucht. Ein Moresby Nullenergiehaus benötigt hierfür eine PV Anlage von ca. 6-7 kW/Peak.
Energiegewinnhaus:
Bei Energiegewinnhäusern wird wie beim Nullenergiehaus in der Jahresbilanz keine Energie zum Heizen, für Warmwasser und zum Leben verbraucht. Das heißt die gesamt Energie die im Haus verbraucht wird muss über eine PV Anlage wieder gewonnen werden. Beim Energiegewinnhaus wird gezielt versucht möglichst hohe Stromüberschüsse zu erwirtschaften.
Eine Energiegewinnhaus ist eine gezielt Investition in die Zukunft. Mit den Erträgen aus der Stromerzeugung kann z.B. später die Tilgung des Hauskredits beschleunigt werden. Auch ist es bei der derzeitigen Ölpreisentwickung sehr wahrscheinlich das sie in 20 Jahren ihr Elektroauto mit ihrem Solarstrom betanken werden. Ein Energiegewinnhaus ist in den Sinn nicht nur eine Altersvorsorge sonderen auch eine Vorsorge für ihre Mobilität im "Post Öl Zeitalter".
Mit einer 12kW/Peak PV-Anlage und einem Stromertrag von 10200 kWh/Jahr kann man ein Elektroauto (Verbrauch 15 kWh/100 km) ca. 68.000 km weit absolut CO2 neutral fahren.
Nullenergiehäuser bei Moresby Haus
Spätestens im Laufe des Jahres 2008 ist auch dem hartgesottenen Zweifler bewusst geworden, dass die Energiepreise langsam aber sicher nicht mehr bezahlbar sein werden. Der Nachfragetrend im Neubau nach Energiespar-, Niedrigenergie-, Passiv-, Aktiv-, Nullenergie-, Positivhäusern ist stark angestiegen.
Moresby hat 1995 mit dem Bau von NiedrigEnergieHäusern (NEH-Standard) in ökologischer Holzbauweise die Zeichen der Zeit frühzeitig erkannt.
1999 wurde von uns der letzte Brennwertkessel im Neubau eingebaut.
Seit 1999 ist der Passivhausstandard in jedem Neubau konsequent umgesetzt, damit ist ein Moresbykunde unabhängig von Öl und Gas!
Schon im Jahre 2000 wurde durch Moresby das erste Nullheizenergiehaus in Hamburg gebaut, das Sonnenhaus. Damals waren ungeahnte Anstrengungen damit verbunden, die Ziele zu erreichen.
Anfangs wurden wir dafür noch als Exoten belächelt.
Aber wir haben immer die Trendrichtung mitbestimmt. Mit der Einführung des Aktivhauses (Weiterentwicklung des Passivhausstandards), und der Aktiv+ Dämmung ist der vorläufige Höhepunkt im Dämmstandard erreicht.
Daraus folgt die logische Fortführung dieser Entwicklung als
Nullheizenergiehaus,
Nullenergiehaus oder
Energiegewinnhaus
Nullernergiestandard im Detail
Die Dämmung muss sehr gut sein. Die Restenergie für
Raumwärme, Warmwasser und Technikstrom sollte ca. 4500 kWh
bis 5000 kWh pro Jahr nicht überschreiten.
Die Energie für Raumwärme und Warmwasser sollte überwiegend per Solarkollektor über die Sonne gedeckt werden.
Es bleibt eine Restenergie, welche bei den Moresby Aktiv-/ Passivhäusern
im Bereich von ca. 3500 kWh liegt und nicht zum richtigen Zeitpunkt (Jahreszeit) in der nötigen Menge mit der notwendigen Temperatur (Duschen) verfügbar ist.
Diese Restenergie wird zur Zeit bei den Moresby Aktiv-/ Passivhäusern über einen Holz- oder Pelletofen als Wohnraummodel erzeugt. Bei der Restenergie handelt es sich überwiegend um Warmwasser was nicht das nötige Temperaturniveau hat. Diese Restenergie beträgt ca. 300 - 350 l Öl-Äquivalent.
Um die Gesamt-Energiebilanz auf Null zu bringen, wird auf der Süddachfläche zusätzlich zu den ca. 30 m2 Solarkollektoren,
30 - 80 m2 PV-Module montiert, oder auch noch mehr. Es ist möglich, zusätzlich eine kleine Windkraftanlage zu kombinieren.
Allein über die Größe der PV-Fläche entscheiden Sie, ob Sie die Energiebilanz auf Null senken, oder ob sich das Haus mit einer positiven Energiebilanz präsentiert.
Umsetzung zum Moresby-Nullenergiestandard
- Grundlage ist der Aktiv+ Dämmstandard (Passivhausstandrd), er bildet mit der
wärmebrückenfreien Konstruktion die Basis.
- Die 3-fach-Wärmeschutzfenster sind mit einer besonderen Konstruktion als Element in die Wandtafeln wärmebrückenfrei eingebaut
- Eine grosse Solarkollektoranlage sorgt im Zusammenspiel mit dem Kombipufferspeicher und Erdwärmespeicher unter dem Haus für Warmwasserversorgung und Raumwärme
- Luftdichte Bauausführung hält die Wärme im Haus
- Holz- oder Pelletofen sorgt im Winter für Warmwasser
Photovoltaik (PV-Module) erzeugen die Restenergie, die für
Warmwasser und ggf. für Haushaltsstrom aufgewendet werden
muss
- Eine kontrollierte Belüftung mit Wärmerückgewinnung stellt
die temperierte Frischluft sicher (auf Wunsch mit Pollenfilter).
- Eine konsequent ökologische Baustoffauswahl sorgt für
wohngesundes Klima
- Mindestens 2 mal wird während der Bauphase die Luftdichtigkeit mit einer Blower-Door überprüft< br>
Finanzierung
Grundlage für dieses Nullenergiehaus ist unser Modell Burgdorf mit etwa 145 m2 Nutzfläche (nach Raumaufteilung 143 - bis über 150 m2)
Wir haben zunächst einmal Beispielhaft ein Bungalow Haus gewählt,
weil man hier sehr viel Dachfläche nutzen kann.
Einen Bungalow, unser Model Burgdorf, haben wir beispielhaft
kalkuliert. Weitere Haustypen werden in Kürze folgen.
Der Haustyp Burgdorf wurde im letzten Jahr als Aktivhaus bei Hannover gebaut. Wir werden das Haus bundesweit zum Einheitsgrundpreis anbieten (inkl. Lieferzonenzuschlag): Bitte Preise Anfragen.
ESH 55-Förderung 50.000 € (ca. 2,57 % Programm: Ökologisch Bauen ESH 55 (Energiesparhaus 55) bitte aktuelle Zinssätze bei der KFW nachsehen)
KFW-Erneuerbare Energien 100% der Investitionskosten (ca. 2,46% Programm: Erneuerbare Energie Standard bitte aktuelle Zinssätze bei der KFW nachsehen)
Bafa-Solarförderung 105 €/m2 Kollektorförderung
als Basiszuschuß ca. 3150 €
Zusätzlich gibt es den Effizienzbonus und die Boni
für besonders effiziente Pumpengruppen (einige 100 €)
Die Solarförderung ist ein Zuschuss, der nicht rückzahlbar ist.
Die Finanzierung für das Nullenergiehaus setzt sich aus Bausteinen
zusammen. Bankfinanzierung, ESH 55-Förderung, Solarförderung,
Eigengeld, Zuschüsse, Solarstromförderung und nicht zu vergessen
die entfallenden Betriebskosten!
Die gesparten monatlichen Betriebskosten finanzieren auf 5-10 Jahre gerechnet den Mehraufwand im Neubau.
Die PV-Anlage ist das i-Tüpfelchen.
Ein besonderer Blick muss auf die Solarstromförderung gerichtet werden. Die PV-Anlage wird im Idealfall zu 100 % über KFW-Mittel
finanziert und tilgt sich in 10 - 13 Jahren über die Einspeisevergütung.
Nach dieser Zeit läuft die Einspeisevergütung weiter.
Diese Erträge können dafür genutzt werden, den Hauskredit schneller zu tilgen.....
Oder und Ihr Elektoauto aufzutanken wenn das Haus abbezahlt ist.
Hinweis: Die Umweltbank und die GLS-Bank finanzieren die
Moresby Häuser zu sehr interessanten Gesamtkonditionen.
Haustypen
Wir starten mit dem Modell „Burgdorf“
In Kürze kalkulieren wir einen weiteren Bungalow, ein Haus mit Dachgeschoss sowie ein Doppelhaus. Diese kalkulierten Beispiele sollen eine Idee vermitteln, selbstverständlich kann auch individuell geplant werden. Es muss jedoch berücksichtigt werden, dass auf der Süddachfläche genügend Platz ist für Solarthermie und
Photovoltaik!
Sehr kleine Häuser sind nicht optimal geeignet.
Eventuell können Carportdachflächen genutzt werden.
Entwicklung
Ende der 90er Jahre war der Gedanke des Energiesparens bei der Masse der Bevölkerung nicht gegeben. Der Ölpreis pendelte so um die 25 $.
Die Welt schien in Ordnung.
Mit vielen Bauherren gab es
die typischen Diskussionen: „wann sich denn die Solaranlage rechnet“. Kein Mensch stellt beim Auto oder bei der neuen Küche die Amortisationfrage!
Während der Jahrtausendwende begann der Ölpreis rapide zu steigen, er hat sich in kurzer Zeit mehrmals verdoppelt. Binnen 2 Jahren war praktisch „über Nacht“ die Solarenergie salonfähig.
Seit kurzem stöhnen all jene Menschen, die nicht auf energie-effiziente Techniken gesetzt hatten, unter der Last der doch scheinbar so hohen Kosten - obwohl es jeder gewusst hat, dass es so kommen musste, aber nicht daran geglaubt hat, dass es doch so überraschend da ist.
Der Ölpreis hat letzte Woche (Juni 2008) die 140 $-Marke geknackt.
Eine große Investmentfirma hat für ca. Ende Juli 2008 die 150 $
Preisspanne ausgerufen. Ein Fachmann der Rohstoffindustrie sprach kürzlich in einem Interview vom 200 $ Ölpreis, den er mit Jahreswechsel 2008/2009 sieht - vorausgesetzt die Entwicklungen gehen normal so weiter. Es lohnt sich inzwischen fast überall nach Öl zu suchen, auch in Deutschland. Selbst alte, unrentable Quellen
werden wieder zu neuem Leben erweckt.
Eine große Mineralölfirma hat verkündet, dass die Spitze der möglichen Fördermenge erreicht wurde, es gehen z.Zt. die Fördermengen um 10%/a zurück bei gleichzeitig steigender Nachfrage, besonders aus den Schwellenländern.
Beim Strompreis sieht die Entwicklung sehr ähnlich aus.
Obwohl die Steigerung nicht so steil verlaufen ist.
Einer Studie zu Folge ist bei der Kostenentwicklung der Stromproduktion der Breakevenpoint im Jahre 2013 für die Windstromerzeugung geschafft (Kostenangleichung!).
Fazit
Historisch gesehen kann man ganz nüchtern feststellen, dass wir die gut 75 Jahre extrem günstiger Energiepreise hinter uns gelassen haben. Dank der industriellen Revolution war es in den letzten 75 Jahren für die Menscheit so günstig an Energie zu gelangen.
Früher war Energie ein sehr kostbares Gut, das nicht für jeden in ausreichender Mengen verfügbar war, und auch in Zukunft wird Energie wieder „seinen Preis“ haben, wenn auch aus anderen Gründen als in der Vergangenheit.
Glaubte man im letzten Jahrhundert noch an endlose Energiemengen, die dank der modernen Technik erschlossen wurden, war dieses eine sehr eingeschränkte Sichtweise aus dem Blickwinkel der westlichen Welt.
Im Zeitalter der globalen Welt muss sich der westliche, „entwickelte“ Teil daran gewöhnen, die letzten Energiereserven zu teilen.
Wo das knappe Angebot auf eine stark steigende Nachfrage triff, steigt nach den Marktgesetzen der Preis. Ganz einfach ausgedrückt:
Die Zeiten der masslosen Energieverschwendung müssen der Vergangenheit angehören.
Dank unserer Technik sind wir heute in der Lage ein gut gedämmte Haus im Winter mit ein paar Kerzen zu beheizen!
Moresbykunden können gelassen den zukünftigen Energiepreissteigerungen entgegen sehen...
Sie als Kunde entscheiden, ob Sie zukünftig ein
Nullheizenergiehaus,
Nullenergiehaus oder ein
Energiegewinnhaus
bewohnen möchten.
Moresby setzt hiermit ein Zeichen und bietet das Nullenergiehaus und das Energiegewinnhaus ab sofort serienmäßig am Markt an!
Sprechen Sie uns an, vereinbaren Sie einen Besichtigungstermin in einem unserer Häuser, erleben Sie ein Moresby Haus hautnah, fragen Sie die Bewohner nach deren Erfahrungen und überzeugen Sie sich von der Wohnqualität.
Wir nehmen uns gerne Zeit für Sie.







