Das Passivhaus
Was ist ein Passivhaus
Als Passivhäuser gelten nur Häuser, die unter 15 kWh/qm*a Heizwärmebedarf liegen.
Der Gesamt-Primärenergiebedarf für alle Haushaltsanwendungen (Restheizung, Warmwasser, Lüftung, Kochen, usw.) darf 120 kWh/qm*a nicht überschreiten.
Wir erreichen den Passivhausstandard durch:
- zusätzliche Wärmebrückenminimierung
- möglichst gute Südausrichtung des Hauses
- gute raumluftunabhänige Holzöfen oder Pelletöfen zur Nachheizung und WW- Bereitung
- zusätzlich erhöhte Wärmedämmung
- 3fach Glas Fenster
- Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage
- gutes AV Verhältnis (Verzicht auf Erker, Gauben, Dachflächenfenster, ... )
- unseren Aktiv geladenen Erdwärmtauscher
- möglichst große Solarkollektorflächen min. 16 qm
- optimale Kollektorausrichtung nach Süden ohne Abschattung
- optimal dimensionierte Fensterverteilung
Vorteile Passivhäuser
- geringer Energiebedarf
- geringe Energiekosten
- unabhänig von fossilen Energieträgern
- keine Wärmebrücken, demnach keinen Feuchte - und Schimmelbefall
- gute Luftqualität durch kontrollierte Lüftungsanlagen
- keine Zugerscheinungen durch offene Fenster
- erhöhte Oberflächentemperaturen dadurch mehr Behaglichkeit
- angenehmer für Allergiker da geringere Staubbelastung durch die Lüftungsanlage
Das Aktivhaus
Was ist ein Aktivhaus
Das Aktivhaus unterscheidet sich sicher ganz erheblich vom Passivhaus durch seinen besseren Namen !
Aber nicht nur das:
- es liegt mit seinem Heizwärmebedarf/qm von < 30 kWh/qm*a rechnerisch nicht weit vom Passivhaus entfernt, pro Haus (oder pro Kopf der Bewohner) u.U. sogar niedriger,
- der Herstellungsenergie-Aufwand ist immer geringer als beim Passivhaus,
- beim Warmwasser und Elektrobedarf gibt es keinen Unterschied zum Passivhaus.
Es hat
- einen AKTIV solaren Ursprung (erst die Fotosynthese lässt aus CO2 Bäume wachsen, aus denen die Konstruktions- und Dämm- und Werkstoffe entstehen, aus denen ein AKÖH- AktivHaus gebaut wird.)
- eine AKTIV solare Haustechnik-Ausstattung
- eine AKTIVE Lüftungsanlage mit WRG
- einen AKTIV zu befüllenden Holzofen oder Pelletofen zur Restwärmebereitstellung
- einen AKTIV zu leistenden Selbstbauanteil (wenn man will)
Und das alles bei zurückhaltenden, d.h. passiven Eingriffen in den Naturhaushalt und bei Förderung der menschlichen Gesundheit:
- geringere Flächenbelastung durch kompakte Form und intelligente Grundrisse
- fast CO 2-neutrale Herstellung von Grundkonstruktion, Dämmung, Fassaden, Fenstern, Fußböden
- ausgesuchte Innenraum-Materialien ohne Belastungen für die Bewohner
- unproblematischer Rückbau nach der Nutzungsphase
Vorteile Aktivhaus
Das Aktivhaus hat die selben Vorteile wie das Passivhaus.
Unsere Aktivhäuser sind von den Erstellungkosten preiswerter als ein Passivhaus.
Wir verwenden zwar die selben Baustoffe und dieselbe Haustechnik, jedoch sind beim Passivhaus einige Details aufwendiger zu Produzieren und auch die Dämmstoffstärken deutlich größer. Beim Passivhaus ist auch auf eine optimale Ausrichtungs des Hauses nach Süden zu achten. Nicht jedes Grundstück ist für ein Passivhaus geeignet.
Beim Aktivhaus sind gestalterisch mehr Möglichkeiten vorhanden.
Durch die aktive Heizung mitteln Holz- Pelletofen kann man Wärmeverlust z.B. durch Gauben, Nordfenster oder eine nicht optimale Süd Ausrichtung gut ausgleichen.
Weiter Info's unter Aktivhaus.net.







